Bei der Durchquerung des Konzessionsgebietes sehen wir die ersten wilden Tiere: Kudus, Giraffen, Springböcke und Oryx-Antilopen. Die Tiere sind jedoch relativ scheu und lassen sich nur aus der Ferne beobachten. Die Landschaft ist wunderschön und erinnert teilweise an künstlich angelegte Gärten. Auch sind wir vom Zustand der Pad angenehm überrascht. Kurz vor Sesfontein fällt mir trotzdem bei einem Fotostopp auf, dass das rechte Vorderrad scheinbar Luft verloren hat. Ein Blick auf unser Reifendrucküberwachungssystem zeigt jedoch, dass alles in Ordnung ist. Noch mal Glück gehabt.
Das Himbadorf selbst hinterlässt ein etwas zwiespältiges Gefühl. Zum einen ist es schon seltsam, die Leute in ihrem normalen Leben zu stören und dann ungehemmt Bilder zu machen. Auf der anderen Seite sieht man auch die Auswirkungen des zunehmenden Einflusses der westlichen Welt. Die Kinder essen Süßigkeiten und in den Ecken liegt der Plastikmüll. Trotzdem ist dieser Ausflug wirklich ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Geplant war der Besuch eines solchen Dorfes erst an der Grenze zu Angola, umso schöner, dass wir heute schon dieses Erlebnis hatten. Bemerkenswert ist auch, dass die Leute nicht für die Touristen die entsprechende Kleidung anlegen, sondern ganz normal ihren Alltag so verbringen.
Marius lebt hier mit einfachsten Mitteln. Das spärliche Regenwasser wird gesammelt und dient der Versorgung des gesamten Camps. Hier lernen wir auch, dass die Evolutionstheorie falsch ist, lediglich Gottes Schöpfung sei für die Wunder der Natur verantwortlich. Wenn nicht hier, in der Einsamkeit Afrikas, wo sonst könnte man dies glauben?
Dieses Camp ist unbedingt ein Muss für jeden, der in diese Region kommt und war mit Sicherheit der urigste Platz der ganzen Reise.
Das war der bisher spannendste und aufregendste Tag des Urlaubs.
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