Pünktlich um 06:00 Uhr landen wir sicher in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Die Abfertigung in dem für eine Hauptstadt sehr überschaubaren Flughafen geht zügig vonstatten. Draußen werden wir schon von einem Fahrer unserer Mietwagenfirma erwartet.
Auf dem Weg nach Windhoek passieren wir schon die ersten Farmen, deren Namen uns geläufig sind. Wir sind erstaunt über die Größe unseres Mietwagens und lassen uns alles ausführlich erklären. Wir haben uns für einen Toyota Hilux Singlecab mit kompletter Campingausrüstung entschieden. Da wir das Fahrzeug mit leerem Tank übernehmen, müssen wir sofort zur nächstgelegenen Tankstelle. Das unbekannte Fahrzeug und der Linksverkehr in der Stadt bereiten uns erstmal aufregende Minuten. Die Zapfsäule scheint defekt zu sein, denn für die 150 Liter Diesel benötigen wir bestimmt 20 Minuten. Später stellt sich heraus, dass dies an dem Zusatztank liegt.
Wir durchqueren einmal die ganze Stadt und stellen unser Fahrzeug bei der Pension Uhland, unserer ersten Unterkunft, ab. Da es bis zum Zentrum nicht weit ist, spazieren wir dort zu Fuß hin. Auch wenn man es vorher immer gelesen hat, staunt man doch über die ganzen deutschen Namen, egal ob es sich um ein Restaurant oder um das „Kaiserliche Vermessungsamt" handelt. Die kleine Fußgängerzone mit dem Gibeon-Meteoriten, das Reiterdenkmal und die Christuskirche sind die ersten Anlaufstellen. Wir sehen auch schon die ersten Herero und Himbafrauen.
Die Innenstadt gefällt uns gut. Allerdings hat das wenig mit einer Großstadt, wie wir sie kennen zu tun, vielmehr ist das hier ein kleines Provinznest.
Wir versorgen uns mit den notwendigen finanziellen Mitteln für die nächsten Tage und machen erstmal Großeinkauf. Da wir uns ja teilweise selbst versorgen wollen, kommt da einiges an Lebensmitteln zusammen.
Den Nachmittag verbringen wir faul am Pool. Mit einem Kudusteak in Joes Beerhouse lassen wir den Tag ausklingen.
Morgen geht also unsere große Tour los…wir sind schon sehr gespannt.
Auch von mir einen schönen Urlaub!!!
AntwortenLöschenGruß Peter