Mittwoch, 15. September 2010

Camp Kwando

Nach 608 km rechts abbiegen…das ist die Ansage unseres GPS-Gerätes an diesem Morgen. Und tatsächlich zieht sich die sehr gute Straße schnurgerade quer durch den Caprivistreifen. Abwechslung bieten nur die vereinzelten Siedlungen der einheimischen Bevölkerung am Straßenrand. Obwohl der größte Teil der Strecke Nationalpark ist, sehen wir keine Tiere, lediglich am frühen Morgen einige Dikdiks.


Interessant wird es erst an der Kongola-Bridge. Dort passiert man den Kwando und hat einen schönen Blick auf die großen Sumpfflächen. Am Wasser ist dann auch sofort wieder Leben: wir sehen eine Herde Elefanten. Ziel ist das Camp Kwando, das direkt am gleichnamigen Fluss gelegen ist. Die Häuschen, die nur über einen Steg im Wasser zu erreichen sind, die offene Bar und das Restaurant mit seiner Terrasse über den Fluss hinaus sind wirklich wunderschön. Auch unser Stellplatz ist sehr gut. Endlich mal kein Staub sondern eine sattgrüne Grasfläche. Hier lernen wir auch Ronja und Alex aus Windhoek kennen. Das junge Paar ist ebenfalls auf Rundreise und wird uns noch häufiger begegnen.

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