Freitag, 17. September 2010

Chobe Safari Lodge

Der erste Grenzübertritt nach Botswana verläuft ohne Probleme. Lediglich unsere Grillwürstchen fallen der Veterinärkontrolle zum Opfer. Direkt hinter der Grenze beginnt der Chobe NationalPark, den man auf der 50 km langen Hauptstraße ganz im Norden durchquert. Ziel ist die Chobe Safari Lodge in Kasane. Auf dem Weg dorthin sehen wir schon die ersten Elefanten (für die der Park berühmt ist) und Kudus. Zwei Hornrabenfamilien suchen im Schatten von großen Bäumen Schutz vor der glühenden Mittagssonne. Am frühen Mittag erreichen wir die Lodge, haben jedoch große Probleme noch einen der wenigen und heftig umkämpften Stellplätze zu ergattern. Kasane und Botswana generell sind nicht auf den Individualtourismus eingestellt. Ziel der Regierung ist es vielmehr, einen Hochpreistourismus mit möglichst wenigen Gästen zu etablieren. Die Chobe Safari Lodge ist eine der wenigen Alternativen für Camper. Nach einer aufreibenden Diskussion haben wir dann endlich das Permit für zwei Nächte in den Händen und dürfen uns auf einen Gruppenplatz stellen. Ist zwar nicht so schön, dafür ist die Lodge mit seinem Pool, der Bar und dem Restaurant ganz toll. Von der Bar bietet sich schon ein spektakulärer Blick auf den Fluss und eine bestimmt 1000-köpfige Büffelherde.

Schließlich sind wir ja auch wegen der tollen Anbindung an den Nationalpark hier.

Nach dem ersten Bad im Pool haben wir den Sunset Cruise um 15:00 Uhr gebucht. Die Bootstour führt um die Grasinsel Sedudu herum, die lange Zeit Zankapfel der namibischen und botswanischen Regierung war.


Nach dem trockenen Etosha sind wir nun im Paradies angekommen. Von Hippos über badende Elefanten bis zu Krokodilen und Sattelstörchen findet sich hier ein unglaubliches Spektrum an Tieren. Die Chobe-Riverfront bietet sicherlich eine der besten Tierbeobachtungsmöglichkeiten in ganz Afrika. Mit einem leckeren Cocktail an der Bar beschließen wir diesen schönen Tag.

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