Freitag, 10. September 2010

Namutoni II

Wir sind früh auf und verlassen pünktlich um 07:00 Uhr das Camp. Schließlich gilt bei der Safari: Nur der frühe Vogel fängt den Wurm. Zum Glück sind Kirstens Beschwerden mittlerweile auch verschwunden.

Und was für ein Auftakt! Am Koinachas-Wasserloch entdecken wir einen Leoparden der dort zum Trinken kommt. Was für ein wahnsinniges Glück, da hat sich das frühe Aufstehen schon gelohnt. Neben uns am Wasserloch empfängt eine Rangerin einen Funkspruch. Es sind Löwen entdeckt worden. Wir folgen ihr und stehen fünf Minuten später bei einem Rudel Löwen mit zwei großen Männchen. Es sind scheinbar Brüder. Leoparden und Löwen innerhalb von fünf Minuten, ein großartiger Morgen.

Auch der restliche Tag verläuft sehr erfolgreich. Von Oryx, Kudu bis Gnu und Riesentrappe sehen wir alles Mögliche. Den Nachmittag verbringen wir am Pool und brechen erst am frühen Abend wieder zur Safari auf. Diese Tour verläuft leider nicht so erfolgreich wie gestern Abend. Statt 100 Elefanten kommt heute nur eine einzelne Giraffe zum Trinken nach Klein-Namutoni. Aber auch diese ergibt ein tolles Motiv im sanften Abendlicht.




Am Abend grillen wir und erfreuen uns an den Schabrackenschakalen auf unserem Zeltplatz. Die nehmen unseren Nachbarn nämlich den Wagen auseinander. Kommt davon, wenn man alles offen lässt…

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